SWOOSH LIEU
Tanz/Performance, 2012
In Zusammenarbeit mit vier Tänzerinnen entwickeln SWOOSH LIEU eine technische Einrichtung, die in Form immer neuer Umbauten Bewegungen triggert. Ausgehend von der Frage ab wann man eine Bewegung als Tanz liest, wird die Differenz zwischen performativer Handlung und tänzerischer Geste ausgelotet. Das Ensemblestück vereint Menschentechnik, Körpermaschine, Technikmenschen und Maschinenkörper und fragt dabei wer wen warum (be)dient und wer wen benötigt um wie zu erscheinen. Die Kollaborateurinnen hinterfragen dabei ebenso die Fricklergesten des männlichen Techniknerds, wie die verausgabende Körperlichkeit weiblicher Primaballerinas. Die Performance changiert zwischen Tanz und Medieninstallation, Probe und Aufführung, Auf- und Abbau: mit 6 Inputs, 60 Dimmerplätzen, einem Weitwinkelobjektiv und 33 Umlenkrollen fordern Swoosh Lieu zum Tanz auf. Die Bühne choreografiert. 4 Bühnenarbeiterinnen tanzen.
„Gemeinsam mit vier Tänzerinnen entwickeln sie einen Dialog aus Tanztechnik und Bühnentechnik, der danach fragt, wo der Tanz beginnt. (...) Eine Begegnung, die stattfindet über Umlenkrollen, Scheinwerfer und Dimmerplätze, und nicht zuletzt über die Blackbox der Studiobühne.“
(Esther Boldt, Journal Frankfurt)
PERFORMANCE
Jungyun Bae, Rose Beermann, Wiebke Dröge, Ekaterine Giorgadze
DRAMATURGIE
Friederike Thielmann

AUFFÜHRUNGEN
15.-18. November 2012, Künstlerhaus Mousonturm
3.-5. Mai 2013, Künstlerhaus Mousonturm
27. Mai im Rahmen der Konferenz "non-human", Graduate Center for the Study of Culture, Gießen

Eine Produktion von Tanzlabor_21
Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main
Projektensemble PET_10
Alle Fotos © Jörg Baumann / Tanzlabor_21
Journal Frankfurt
Frankfurter Rundschau
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